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Altersarmut

Altersarmut:

Ein Ruhestandsplaner spricht von Altersarmut, wenn die gesetzliche Rente nicht mehr ausreicht, um den Bedarf des Rentners zu decken und er auf Sozialleistungen angewiesen ist. "Die Armuts­gefährdungs­quote ist nach EU-Definition der Anteil der Per­sonen, der mit weniger als 60 % des mittleren Ein­kommens der gesamten Bevöl­kerung aus­kommen muss."[1]

" Immer mehr Rentner sind auf Leistungen der Grundsicherung im Alter angewiesen. Ende 2013 bezogen schon eine halbe Million Menschen ab 65 Jahren die Hilfe. Das sind 45 Prozent mehr als vor acht Jahren."[2]  Viele Menschen sind durch jahrelange Arbeitslosigkeit nicht mehr in der Lage, ihre gesetzliche Rente entscheidend aufzustocken. Anhand aktueller Prognosen wird die Altersarmut in Deutschland  sogar noch weiter zunehmen.

"Für Großstädter ist es längst kein ungewohntes Bild mehr: ältere Menschen, die unter Parkbänke und in Mülleimer schauen, um sich etwas zu ihrer kargen Rente hinzuzuverdienen. 25 Cent gibt es für eine Plastikflasche, acht für die Glasversion. Ein kleines Zubrot und mehr Lebensqualität für den Sammler, dessen Einkommen nur für das Nötigste reicht. Denn Deutschland wird nicht nur älter, Deutschland wird immer älter und ärmer. Dass die Altersarmut keine düstere Zukunftsversion mehr ist, lässt sich inzwischen deutlich an aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ablesen. Allein in den letzten acht Jahren stieg die Zahl der Menschen ab 65 Jahren, die auf eine Grundsicherung angewiesen sind, um rund 45 Prozent an."[3]

Dabei geht uns noch in Deutschland sogar relativ gut. In vielen Ländern gibt es keine gesetzliche Rente. Die Altersarmut ist in vielen Länder ein heiß diskutiertes Thema. Hier sind Menschen weit jenseits der 70 und 80 oft noch dazu gezwungen, sich etwas dazu zu verdienen um über die Runden zu kommen.

" Viele Menschen haben Angst vor der Altersarmut und davor, sehr alt zu werden. Abgesehen von der Pflegebedürftigkeit, die ab einem gewissen Alter ganz automatisch auf jeden Menschen zukommt, ist es vor allem die Problematik der Altersarmut, die den Menschen zu schaffen macht. Wer mit 90 auf Hilfe angewiesen ist, aber kein Erspartes mehr besitzt, dem droht unweigerlich ein menschenunwürdiges Leben."[4]

 

 

 

 

 

 

 

[1]https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/EinkommenKonsumLebensbedingungen/LebensbedingungenArmutsgefaehrdung/LebensbedingungenArmutsgefaehrdung.html

[2] http://www.welt.de/wirtschaft/article133975279/Altersarmut-wird-in-Deutschland-zum-Alltag.html

[3] http://www.welt.de/wirtschaft/article133975279/Altersarmut-wird-in-Deutschland-zum-Alltag.html

[4] http://www.reitberger-der-ruhestandsplaner.de/altersarmut-63544.html


Altersarmut in Deutschland?


 
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